Kosten-Nutzen-Rechnung in Sachen Karriere

Viele wollen Karriere machen. Die Belohnungen sind bzw. scheinen erstrebenswert: Status, Anerkennung, Geld, Macht, Einfluss… Wenn es das ist, was Sie wollen und erreichen – wunderbar. Dennoch sollte man regelmäßig eine Bilanz ziehen. Die meisten von Ihnen sind vermutlich gewohnt in Kosten und Nutzen zu denken.

Diese Betrachtung wird häufig vernachlässigt, wenn es um die eigene Karriere, um den Preis geht, den Sie dafür zahlen. Und diesen Preis gilt es zu überprüfen. Stimmt das Verhältnis: Wenn ja; fortfahren. Es kann sich jedoch auch herausstellen, dass die Kosten zu hoch sind: von mangelnder Zeit, keinem Familienleben bis hin zu Entfremdung von einem selbst. Auch (psychosomatische) Krankheiten gehören dazu, um nur einige zu nennen.

Boxenstop einlegen

Es ist daher durchaus opportun immer wieder zu überprüfen, ob das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen stimmt. Im Laufe des Lebens verschieben sich Prioritäten. Das ist normal. Meine Empfehlung: machen Sie in regelmäßigen Abständen, eine Art Boxenstop.

Überprüfen Sie: Was ist mir wichtig? Geht es Anfang 20 um das Fortkommen, steht vielleicht mit dreißig Familie im Mittelpunkt. Für andere geht es um möglichst viel Selbstbestimmung, für wieder andere um den Sinn Ihres Tuns.

Wenn Ihre Bedürfnisse an die Arbeit und an Ihr Leben in der Realität zu stark auseinanderklaffen, entsteht Unzufriedenheit. Es kostet erfahrungsgemäß Energie damit zu leben. Diese Energie können Sie auch darauf verwenden, zu überprüfen: What will I do with the rest of my life? In Folge kann das heißen: nachjustieren, ggf. umzusteuern. Kurz Ihre Karriere so zu planen, das sie zu Ihnen passt und Ihren Lebensbedürfnissen entspricht.

Bild von edar auf Pixabay